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36638 / 22651 | BR147.5 [TRAXX3] - Lok bekommt Fernlicht


36638 / 22651 | BR147.5 [TRAXX3] - Lok bekommt Fernlicht

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 tune36835 br146Die bei Märklin / Trix angebotene TRAXX3-Lokomotive der BR147.5 der DBAG wird als Ergänzung zum den IC2-Wagen (43xxx) angeboten. Doch leider hat man dabei das Fernlicht vergessen. Der Steuerwagen (43xxx) hat das sehr wohl nur die Lok halt nicht. Da scheint mal wieder einiges den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen zu sein - man kann die Lok ja auch so in den Handel bringen. Die Attribute Märklin, Trix und MHI werden es schon richten.😉 Bei genauerem Hinsehen besitzt sie auch keine Führerstandsbeleuchtung, was der Steuerwagen ebenfall besitzt, aber das ist eine andere Sache.

Hier soll es jetzt vorrangig um das Fernlicht gehen.

Anforderungen

Für den Umbau ist es unerlässlich SMD-Bauteile zu verlötet.

Die LEDs davon benötigen da Format 0402 - das sind Teile mit sehr kleinen Abmessungen (1x0,5x0,35 mm) und das ist schon sehr klein.

Bitte bedenken sie, dass daswas hier gemacht wird schon ein sehr anspruchsvoller Vorgang ist. Es werden nicht nur handwerkliches Geschick und elektromechanische Fähigkeiten verlangt, sondern auch das Verständnis über die Decoderprogrammierung und der Umgang mit den Configurations-Variablen (CVs) ist notwendig.

Wer sich das zutraut bzw. wer das kann, für den sind die folgenden Ausführungen genau richtig. Alle anderen müssen wahrscheinlich aussen vor bleiben. Vielleicht kennen sie aber jemanden, der ihnen bei der praktischen Ausführung behilflich sein kann. 

Analyse

Bevor wir aber loslegen, machen wir eine Bestandsaufnahme der Komponenten, die später bei der Änderung betroffen sind. Dazu gehören:

36638 br147.5 front

Lokomotivfront

Dort sind die Licht-Austrittsöffnungen (oben) für das Fernlicht bereits vorhanden. Sie werden aber derzeit nicht genutzt.

Beleuchtungsplatine

maetrx traxx3 pcb bel mask 300 20201221 005850maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306Auf der Beleuchtungsplatine sind auch alle LötPADs für die Aufnahme der notwendigen Bauteile vorhanden, aber nicht bestückt. Da hatte/hat man wohl noch etwas vor, aber derzeit zurückgestellt.

Die freien PADs sind für die LEDs, die LED-Widerstände und den Leitungsanschluss. Auch die Schutz- und Montagemaske hat bereits die notwenigen Lichtaustritte.

Decoderträger

Auch auf dem Decoderträger befinden sich erfreulicherweise auch die notwendigen Anschluss-/Bestückungs-PADs (streichen sie mal mit der Maus über das Bild😉). Es müssen hier nur die fehlenden Bauteile aufgelötet und die Beleuchtungsplatinen angeschlossen werden.

36638 br147.5 front

Erfreulicherweise sind die PADs oben auf der Platinenoberseite, so dass sich ein Ausbau des Decoderträgers erübrigt.

Decoder

Dieser ist vom Typ mSD3 und bietet genügend freie Möglichkeiten - ohne Verlust von vorhandenen Funktionen/Sounds - das Funktionmapping entsprechend anzupassen.

Benötigte Materialien und Werkzeuge

Für den Umbau werden neben den notwendigen Bauteilen auch einige Werkzeuge benötigt, die in einer kleinen Bastelecke unbedingt zur Verfügung stehen sollten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bauteile
  • Beleuchtungsplatinen
    • 4 Stk. Chip-LEDs [warmweiß - Farbtemperatur ca. 3000°K] (SMD-Bauform 0402)
    • 4 Stk. Widerstände 2,2 KOhm [1k ... 2k2 ... 3k3] (SMD-Bauform 0603)
  • Decoderträger
    • 2 FET-Transistoren BSS123 (SMD-Bauform SOT-23)
    • 2 Stk. Widerstände 1 MOhm [1M, 1k6,105,104] (SMD-Bauform 0603)
  • Kabel & sonstige Bauteile
    • 2 Decoderlitzen (weiss oder andere Farbe) Länge ~ 6cm
Werkzeuge
Alle hier gezeigten Abbildungen sind nur beispielhaft.
  • Löt-/Entlötwerkzeuge

    wie sie im Elektronik-Fachhandel erhältlich sind.

    • Lötstation

      minibohrDiese sollte dafür ausgelegt sein, auch feine SMD-Bauteiule löten zu können. Es gibt eine Vielzahl von passenden Modellen. Für teils recht kleines Geld, bekommt man schon brauchbare Geräte, auch mit guter Qualität,  aus FernOst. Wichtig ist, dass er

      - nicht zu klobig in den Hand liegt,
      - austauschbare Spitzen hat
      - die Spitzen bezahlbar sind
      - eine Temperatureinstellung und -regelung besitzt
      - Temperaturreduzierung in Arbeitspausen. Diese verbessert auch die Lebensdauer der Lötspitzen und spart Energie.

    • minibohrLötzinn

      Dieses sollte für SMD-Lötungen fein genug sein. Ich verwende welches mit 0,5 mm Stärke.

    • Lötspitzen-Reiniger

      minibohrBeim Löten ist es kaum vermeidbar, dass die Lötspitze in Arbeitspausen verzundert und beim späteren Einsatz das Lötzinn nicht mehr schmiltzt bzw. auch die Wärmeübertragung zum Bauteil nicht mehr funktioniert. Als ideal hat sich eine Reinigungswolle in einer halbseitig geöffneten Dose herausgestellt

    • minibohrEntlötgerät

      Dazu eignet sich eine Hand-Entlötpumpe.

    • minibohrPinzette

      Um SMD-Bauteile zu setzen, ist es unabdingbar, eine Pinzette zu verwenden. Besonders geeignt sind welche, die eine gebogende Spitze aufweisen.

  • Bohrmaschine

    minibohrFür viele kleine Bohrarbeiten ist es eigentlich unerlässig eine Kleinbohrmaschine (verschiedene Hersteller: z.B. Dremel, etc.) zur Verfügung zu haben. Der nebenstehend gezeigte "Dremel" sei hier nur beispielhaft gezeigt

  • Bohrkloben

    Es ist oft unerlässlich auch von Hand bohren zu können.

    bohrkloebchen-3Mit dessen Hilfe kann man Bohrungen von Hand, vornehmlich in Kunststoffen oder ähnl. weichen Werkstoffen anfertigen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (mit Spannzangen, Minibohrfutter, etc.) von ebenso verscheidenen Herstellern (Fohrmann Werkzeuge, eBay, etc.)
    Ich persönlich setzte die abgebildete Ausführung ein..

  • Bohrer

    thumb dremel bohrsetEs sollten HSS-Bohrer von 0.3 - 2.5 mm und 3, 3.2, 4, 5, 6 mm verfügbar sein.


    Oft gibt es diese als Sets bei verschiedenen Anbietern zu kaufen.
  • Trennscheibe

    thumb dremel trennscheiben 1000Für kleinere Trennarbeiten, ist es oft hilfreich mit einer kleinen Trennscheibe, die man in den Dremel spannen kann, zu arbeiten. In der Diamantausführung sind diese sogar sehr hilfreich.

  • Skalpell

    thumb scalpell 1000thumb skalpell-ersatzklingen 1000Oft ist es hilfreich ein Skalpell zur Hand zu haben. Dieses besitzt i.d.R. extrem scharfe, auswechselbare Klingen. So köennn dann kleine "Schnitzarbeiten" gelingen.


    Eine bis mehrere Packungen Ersatzklingen sind auch ganz hilfreich.
  • Pinsel

    thumb pinselsetFür feine Malereien oder Farbausbesserungen sollten einige Pinsel vorhanden sein. Da gibt es unterschiedlichste Ausführungen und Qualitäten. In Baumärkten, Discounter-Laden etc. gibt es machmal preiswerte Sets die durchaus brauchbar sind.


    Aber auch im Modellbahnfachhandel ist man gut bestückt.
  • Vielfach-Messinstrument

    VC 140Zur Durchführung verschiedener Messaufgaben, sollte ein Multimeter vorhanden sein. Die meisten Geräte besitzen verschiedene Messbereiche für Strom(AC/DC), Spannung (AC/DC), Widerstand, Diodentest, etc. Die aufgeführten Bereiche sollten allerding schon vorhanden sein.


    Das braucht sonst nichts großartigens zu sein. Ausreichende Geräte gibt es bereits für kleines Geld (~20 €) im Elektronik-Fachhandel.
  • Lupenlampe

    Für filigranes Arbeiten kommt es neben geeigneter Fingerfertigkeit auch auf "Gutes Sehen" an. Dazu ist eine Lupenlampe sehr hilfreich. Dabei sollte aber eine gewählt werden, die einen "Einblick von Oben" gewährleistet und die beleuchtet ist. Durch den Durchlick von Oben hat man beim Arbeiten beide Hände frei, was manchmal von entscheidender Bedeutung ist.zwinkernd

    Der Markt hält dazu eine fast unüberschaubare Vielfalt bereit..

Der Umbau

Der Umbau erfolgt in mehreren Schritten, bis zum Schluß die Lokomotive mit schaltbaren Fernlichtern ausgerüstet ist.

Beleuchtungsplatinen anpassen

Maske entfernen

maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306maetrx traxx3 pcb bel mask full cut 250 20201221 010023Zunächst wird die Beleuchtungsplatine komplet ausgebaut, d.h. auch die Anschlußdrähte werden am Decoderträger abgelötet. Dann entfernt man die Kunststoffmaske, durch Abschneiden der Schweißnippel auf der Rückseite. Schneiden sie dazu mit einem Skalpell vorsichtig den Kunststoff an den Schweißpunkten auf der Rückseite der Platine ab. Ist alles frei, kann die Maske nach vorne abgezogen werden - ggf. mit dem Skalpell etwas seitlich unterfassen und die Maske abheben.

LED auflöten

Nun kommt die spannenste Arbeit. Hier geht es jetzt um kleinste Lötungen. Ich empfehle dazu gute optische Hilsmittel wie eine Lupe-/Lupenlampe. Es sollten beide Hände für die Arbeiten frei sein.

LED vorbereiten

Legen sie die Platine mit der Vorderseite nach oben auf eine rutschfeste Unterlage. Versehen sie die oberen PADs für die LEDs mit einem kleinen Spritzer Lötzinn. Drehen sie die LED so, dass ihre Kathode (Dreieckspitze/Querbalken) nach unten zeigt. Prüfen sie die LED nochmals mit einem Multimeter.

LED anlöten
maetrx traxx3 pcb bel o fl marked 250 20201223 004121 2

Nehmen sie nun die LED mit einer Spitz-Pinzette und platzieren sie diese vorsicht an die Stelle, wo das Lötzinn zuvor aufgebracht wurde. Erwärmen sie nun mit einer feinen Lötkolbenspitze das Lötzinn etwas und schieben sie mit der Pinzette die LED in das flüssige Bad. Richten sie die LED dabei passend aus. Entfernen sie dann den Lötkolben und lassen sie das Lötbad kurz erkalten.

Das kleine rote Dreieck, zeigt die pos. Polaritätsrichtung (+/-) der LEDs.

LED testen I

Um sicher zu sein, dass die LED den Vorgang bisher überlebt hat, testen mit diese mit einem Multimeter. Ist alles ok, sollte sie leuchten. Ist das nicht der Fall, wieder ablöten und eine neue LED verbauen. Eine kleine Anleitung zum LED-Test finden sie hier.

LED ganz verlöten

Nun kann auch die zweite Seite der LED verlötet werden. Dazu mit der Lötkolbenspitze etwas Lötzinn am LötPAD anbringen und das flüssige Material mit der LED verbinden.

LED testen II

Um sicherzustellen, das die LED den Lötvorgang überlebt hat, wird sie zum Abschluss nochmals komplett getestet. Dazu suchen wir uns keine Stelle aus, die direkt an der LED liegt, sondern wir suchen Prüfpunkte auf/an den Leiterbahnen, die zu der LED führen. Nur so können wir sicherstellen, dass die LED-Leiterbahn-Verbindungen auch wirklich ok sind. Ist alles gut (LED leuchtet) machen wir das an der zweiten LED genau so.

maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306Widerstände auflöten

Dazu sind zwei SMD-Widerstände (Bauform 0603) auf der Rückseite der Platine aufzulöten. Die Plätze dafür sind eindeutig, da sie werkseitig bisher unbenutzt sind. Ich habe den Wert von 2,2 kOhm [2k2] genommen, das ist hinterher ausreichend hell. Die Werte sind für beide gleich.

Man kann auch 1K-Widerstände nehmen und hinterher das Licht per Dimmung des Funktionsausgangs in der Helligkeit angleichen.

Zum Löten verfahren wir hier ähnlich wie beim Auflöten der LEDs, nur dass wir hier nicht auf die Polung achten müssen und die Widerständsabmessungen etwas größer sind.

Anschlussdraht anlöten & Testen

Vor dem Test, fixieren wir noch mit etwas Lötzinn den Anschlussdraht (weiss) auf dem LötPAD. Dann testen wir, ob alles korrekt ist. Wir verbinden dazu ein Multimeter - eingestellt auf den Diodenstrecken-Testbereich - so, dass der pos. Anschlußstift (rt) an das orangene Kabel führt. Wennn wir nun den neg. Anschlußstift (sw) an das weiße Kabel halten, sollten die LEDs etwas leuchten.

Bedingt durch die niedrige Meßspannung und die Widerstände leuchten die LEDs jetzt nicht besonders hell. Das ist dann aber später deutlich anders.

Wenn die LEDs leuchten, ist alles ok. Wenn nicht, sind Nacharbeiten notwendig. Dazu sind ggf. nochmal die Lötstellen an ´den Widerständen zu überprüfen und ggf. nachzulöten.

Maske wieder aufbringen

Jetzt kann die Maske wieder aufgebracht werden. Sie hat mehrere Aufgaben.

  • Da ist zum Einen eine Schutzwirkung um die empfindlichen Bauteile abzuschirmen.
  • Auch bündelt sie das Licht später und sorgt für eine eindeutige Trennung des austretenden Lichtes, so dass kein Überstrahlen im Lichtkörper entsteht..
  • Außerdem dient sie mit ihren kleinen Kunststoffnoppen am unteren Rand zur Montage.

Für einen festen Sitz sind die kleinen Noppen auf der Rückseite kurz mit der Lötkolbenspitze anzuschmelzen.

Kabelverbindungen zum Decoderträger

Nun können die Anschlußdrähte der Beleuchtungsplatine wieder mit dem Decoderträger (DT) verbunden werden. Zusätzlich ist jetzt auch das weisse Kabel am freien PAD in der Anschlußreihe auf dem DT anzulöten.

Beleuchtungsplatine fixieren

Zu guter letzt wird die Platine wieder mit ihren Noppen vorne in der Fahrwerksträger fixiert. Vorsichtig und mit wenig Kraft arbeiten, damit die Noppen sich nicht wegdrücken.

Decoderträger anpassen

Zur Anpassung des Decoderträgers müssen jetzt noch die fehlenden Bauteile nachbestückt werden.

maetrx dt traxx3 o marked 1024

Transistoren

maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306Die Transitoren  T2/T4 maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306(Wert = BSS123), werden aufgelötet Es werden hier FETs benutzt, deren Gate-Anschluss direkt mit dem Decoderausgang auf der mtc-Schnittstelle verbunden ist. Der Source-Anschluss ist mit dem Decoderausgängen (LH/LV) verbunden. maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306Damit wird sichergestellt, dass das Fernlicht später nur dann funktioniert, wenn auch die Stirnlicht-Funktion F0 aktiv ist. Der Drain Anschluss des FETs ist direkt mit mit dem Anschluss-PAD für das weiße Kabel an der Beleuchtungsplatine verbunden.

Widerstände R7/R8

Zur Verbesserung des Schaltverhaltens werden zusätzlich noch zwei kleine SMD-Widerstände der (Baugöße 0603), Wert = 1 MOhm aufgelötet. Diese dienen dazu den FET im nicht aktiven Modus des Funktionsausgangs auf eindeutiges Masse-Potential zu ziehen.

Wenn die Widerstände nicht vorhanden sind, kann es zu gelegentlichem, unbeabsichtigtem  Aufblitzen der Fernlicht-LEDs kommen.

Funktionmapping anpassen

Damit jetzt auch wirklich alles geschaltet werden kann, muss noch im Decoder das Function-Mapping angepasst werden, wie benötigen ja schlielich eine Funktionstaste und ein Icon, über dass das Fernlicht gesteuert werden kann. Zusätzlich muss noch das Schaltverhalten des AUX-Ausgangs angepasst werden.

Aux-Ausgang und FET

Das Schaltverhalten des AUX Ausgangs muss angepasst werden. Standartmäßig schaltet der Ausgang wie ein verstärkter Ausgang - also im aktiven Zustand nach Masse (activ-low). Der FET benötigt aber eine pos. Spannung von +(2-4 V) am Gate, um durchzusteuern. Der Decoder-Ausgang muss dazu einen Logik-Pegel (+5V) im aktiven Zustand liefern. 

Wer jetzt hier einen zusätzlichen Widerstand in der Gate-Leitung vermisst (bei bipolaren Transistoren ist das ja auch so) der sein nochmals daran erinnert, dass der Gate-Eingang des FETS extrem hochohmig (im MOhm-Bereich) ist. Damit fließt bis auf ganz wenige µA fast kein Strom. Hier ist also nur die anliegende Spannung die steuernde Größe. Das Prinzip wird oft auch als leistungslose Steuerung bezeichnet.

Das geht beim mSD3-Decoder per CV-Konfiguration zu machen. Dazu ist es notwendig, den Decoder der Lokomotive teils neu zu programmieren. Das geht am einfachsten mittels eines dafür geeigenten Gerätes, wie z.B. eine CS1(ECOS1),CS2 oder CS3. Auch eine MS2 ist möglcherweise dafür geeigntet Das kann ich aber nur vermuten, da ich eine solche nicht habe. Ich beschreibe es hier auf Basis einer CS2.

Voraussetzungen

  • Die Lokomove steht auf dem Programmiergleis. ...von der Anlage getrennt
    maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306
  • CS2/CS3
    • Die Lokomotive ist auf der CS2/CS3 angemeldet und aufgerufen.
    • Über das Klicken auf das Werkzeug-Symbol wird die Programmierung aktiviert.
  • MS 2
    • Die Firmware (V3.55 oder höher) ist aufgespielt.
    • Kenntniss dieses Märklin Dokumentes zur mLD3/ mSD3 Programmierung
    • Die Lokomotive ist in der MS2 aufgerufen.
    • Das mfx-Protokoll ist abgeschaltet, so dass sie nur unter DCC arbeitet.
      • DCC-Protokoll einstellen: 

        • MS2 auf STOP-Modus stellen!
        • Shift + Weichentaste drücken (roter Schraubenschlüssel mit Weichensymbol)
        • mit der dritten Taste rechts von oben gezählt im Menü runterscrollen
        • Den Eintrag "Lok-Protokolle" auswählen
        • Die Zeile "DCC" auswählen

        Jetzt ist nur noch DCC-Protokoll aktiv. Nun kannst man die Lok als DCC-Lok anlegen und dann die CV-Werte ändern.


        Die DCC-CV-Angaben sind später auch unter mfx-nutzbar.

    • Unter diesem Link gibt es einige allgemeine Hinweise - vielen Dank Moritz

AUX-Ausgänge konfigurieren

mit CS-2/CS-3

Wir drücken in Normalansicht (1) der CS2 das Werkzeug-Icon. Jetzt zeigt die CS2 die Konfigurationsübersicht (2) der Lokomotive an. Dort drücken wir den CV-Icon. Jetzt wird die CV-Konfiguration der Lok ausgelesen. Das kann etwas dauern. Danach wechseln wir in den Block "Sonstiges" (3).

maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306
cs2 lok config grps 300mmaetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306
maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306

Dort (4) finden wir etwas weiter unten beim CV51 die Einstellmöglichkeiten für AUX3 und AUX4. Wir klicken auf AUX3-Logic (5) und aktivieren damit den Ausgang mit Logik-Pegel, d.h. er liefert im aktivierten Zustand eine Spannung von +5V. Im nicht aktiven Zustand liegt keine Spannung an, der Ausgang liegt auf 'Null-Potential' oder GND. 

Die Zahlen in Klammern bezeichnen das zugehörige Bild. Je Spalte von oben nach unten und spaltenweise von links nach rechts. Um diese Anleitung nicht unnötigt aufzublähen, wurden nur die wichtigsten Masken abgebildet. Es können ggf. weitere Masken angezeigt werden.

mit MS-2
  • DCC-Lok auswählen
  • Shift + Loksymbol-Taste
  • rechts runterscrollen und "CV programmieren" auswählen
  • nun die CV51 auswählen, bestätigen, der aktuelle Wert wird gelesen, kann geändert und mit dem Häkchen bestätigen geschrieben werden.
    Die CV51 wird bitweise programmiert. Dazu werden die Werte additiv programmiert.
  • Aus dem Märklin-Dokument entnimmt man den Wert 8 (für AUX3)  und 16 (für AUX4). Programmiert wird dann (8+16) = 24.
Hinweise

Für AUX4 machen wir das genau so, dann haben wir den Ausgang bereits auch für eine Tuningmaßnahme vorbereitet.😉

Icon-Mapping durchführen

Zuerst wird ein Icon vergeben, dass dann später in der Funktionsleiste auf der CS1/CS2/CS3 bzw. MS1/MS2 angezeigt wird. Auch dass kann über CV -Programmierung gelöst werden.

mit CS-2/CS-3

Wir drücken in Normalansicht (1) der CS2 das Werkzeug-Icon. Da die Funktionsleiste bereit mit 16 Icons voll belegt ist, müssen wir die Zusatzfunktion auf die 2. Leiste [F16-F31] legen. Dazu klicken wir in der Konfigurationsübersicht (2) das Icon an, das dann zur Anzeige icon-F0-F15_25x25 (3) wechselt.

maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306cs2 imap config F0 F15 marked 300
cs2 imap config F16 F31 sel iconPosF16 FL ok ok ok ok 300cs2 imap config F16 F31 sel iconPosF16 FL marked 300
cs2 imap config F16 F31 sel iconPosF16 FL ok marked 300

Die Funktionsleiste wird zeitgleich zunächst noch leer dargestellt, da ja noch keine Funktion definiert wurde. Nun klicken wir auf die oberste rechte Ecke in der Funktionsleiste (4), dort soll später das Icon für das Fernlicht erscheinen. Es folgt die Icon-Auswahl (4). Dort suchen wir uns mit dem Schieberegler (4.2) das Fernnlich-Icon und selektieren (4.1) es. Das Icon wird nun an der gewählten Position in der Funktionsleiste (5) angezeigt. Nun die Maske(n) bestätigen bis zur Übersicht (1) icon ok save 15 15.

Die Zahlen in Klammern bezeichnen das zugehörige Bild. Je Spalte von oben nach unten und spaltenweise von links nach rechts. Um diese Anleitung nicht unnötigt aufzublähen, wurden nur die wichtigsten Masken abgebildet. Es können ggf. weitere Masken angezeigt werden.

mit MS-2

Diese  Angaben fehlen noch.

Funktion-Mapping durchführen

Damit das Fernlicht auch gesteuert werden kann, benötigen wir die Zuordnung eines Funktionsausgangs, hier AUX3 zu eine Funktionstaste/-Icon. Aux3 ist bedingt durch die Hardware des Decoderträgers nicht änderbar.

mit CS-2/CS-3
Wir drücken in Normalansicht (1) der CS2 das Werkzeug-Icon. Es öffnet sich die CV-Übersicht (2) der Lokomotive. Nun auf das CV-Icon klicken. Als nächstes nun ein Klick auf das Funktions-Icon . DIe Anzeige wechselt auf das Icon icon-F0-F15_25x25 und in der Funktionsleiste wird unser zuvor angelegtes Fernlicht-Icon icon FL 25x20 an der Position der Funktion F16 angezeigt. Nun klicken wir auf dieses Icon und die CS liest nun die einelnen Basis-CV-Blöcke ein. DIe sind aber nur die Vorstufe. 
maetrx pcb traxx3 bel o 300 20201223 002306cs2 imap config F0 F15 marked 300cs2 imap config F16 F31 sel iconPosF16 FL ok ok ok ok 300
cs2 fmap lok config F16 map 300cs2 fmap lok config F16 map ueb 300cs2 fmap lok config F16 map sel 300
cs2 fmap lok config F16 map sel 300mcs2 fmap lok config F16 map sel ax3 300cs2 imap config F16 F31 sel iconPosF16 FL ok ok ok ok 300

Es erfolgt nun ein Klick auf das Fernlicht-Icon in der Funktionsleiste. Die CS liest nun weitere Datenblöcke ein.

Nach dem Abschluss dieser Prozedur, wird die Übersichts-Seite (5) des Funktionsmapping angezeigt. Allerdings werden dort noch nicht alle Funktionen angezeigt. Wir können die Anzeige nun zeilenweise durch Drücken auf das + Zeichen auf der linken Seite oben erweitern, bis unsere Funktion 16 in der Übersicht (6) auftaucht. Nun selektieren wir das Fernlicht-Icon (7) und wechseln auf die rechte Seite in die Ausgangs-Auswahl. Dort wählen wir Ausgang3 (AUX3) aus (8).

Nun speichern wir diese Konfiguration icon ok save 15 15 (9).

Die Zahlen in Klammern bezeichnen das zugehörige Bild. Je Spalte von oben nach unten und spaltenweise von links nach rechts. Um diese Anleitung nicht unnötigt aufzublähen, wurden nur die wichtigsten Masken abgebildet. Es können ggf. weitere Masken angezeigt werden.

mit MS-2

Diese  Angaben fehlen noch.

Funktionsprüfung

36638 br147.5 front36638 br147.5 frontZum Schluss kann noch ein Funktionstest durchgeführt werden. Dabei sollte die Lokomotive nun neben dem standartmäßigen Stirnlicht  über F0 nun auch beim Drücken der Fernlicht-Funktion das neue Fernlicht zeigen.

Fazit

Mit Hilfe dieser nachgerüsteten Funktion erhält nun auch endlich die Lok die notwendige Funktion, um im Wendezugbetrieb zusammen mit dem IC2-Wagenverband vorbildhaft eingesetzt werden zu können.


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