Die Lokomotive wird bereits seit den 60er Jahren werkseitig mit einem Kunststoffgehäuse und mit einer Glühlampenbeleuchtung ausgerüstet.
Eine Schlussbeleuchtung ist allerdings leider nicht vorgesehen. Glücklicherweise hat man bei Märklin aber dafür die Gehäuse-Positionen ausgeformt und teilweise sogar mit einem silbrigen Rahmen und die Leuchten durch roten Lack angedeutet. Auch die unterschiedlichen Größen der Lichtöffnungen wurden schon früher berücksichtigt.
Somit sind schon einmal einige gute Voraussetzungen werkseitig geschaffen, der Lokomotive auch eine Schlussbeleuchtung einzubauen. Wenn gleich doch genügend Arbeiten notwendig sind. Vieles kann jedoch durch eine geeignete Beleuchtungsplatine vereinfacht werden. In diesem Artikel wird beschrieben, wie man die Lok entsprechend vorrüstet und dann die neuen Platinen einbaut.
Anforderungen an die Platine
Die Platine soll grundsätzlich in stromsparender LED-Technik realisert sein, und Schaltfunktionen für das Spitzen- und Schlusslicht aufweisen. Sie soll natürlich leicht zu montieren sein und optimal passen.
Diese Anforderungen lassen sich realisieren, aber beim Einbau muss zwingend der vorhandene Lichtleiter beidseitig entfernt werden. Dieser kann dann aber später - wie wir noch sehen werden - wieder leicht anderweitig nachgebildet werden.
Benötigte Materialien & Werkzeuge
Platinen
LBP-DHG-500 | Die DHG-500 bildet die ältere Variante (Epochen III und IV) dieser Lokomotiven. Man kann sie gut an der etwas rundlicheren Gehäuseform erkennen.
Sie wurde bereits in fast schon unzähligen Varianten hergestellt und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, nicht zuletzt auch, weil sie als ideale Einsteiger-/ Startpackungs-Lokomotive recht günstig ist.
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Abbildung/-en beispielhaft |
ergänzende Produktefür Loks der
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Bauart .. bis 2009 |
LDP-DHG-L |
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Bauart ... ab 2010 |
LDP-DHG-500 |
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Info |
Die Platine ermöglicht den Umbau der Märklin-/Trix-Lokomotiven der Serie DHG-500 auf LED-Beleuchtung mit - LED-Stirnlicht - warm-weiß
- Schlusslicht - rot
- Fernlicht - warm-weiß, unten aufhellend
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Umbau-Beispiele |
Hier finden sie einige Links zu Umbau-Beschreibungen, bei denen diese Platinen verwendet wurden. |
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Beispiel 1 |
Stirnlicht-Umbau DHG-500 Alt |
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Beispiel 2 |
Stirnlicht-Umbau DHG-500 Neu |
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Beispiel 3 |
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Beispiel 4 |
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Platine |
Bitte beachten sie unbedingt die Angaben zu den Lichtwechsel-Varianten. |
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Platinen |
Leider kann ich den Web-Shop noch nicht in Betrieb nehmen. Senden sie mir bitte bis auf Weiteres einfach eine eMail.
Bitte senden sie mir eineeMail und gebensie bitte diegenaue Varianten-Bezeichnung an. |
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Lichtwechsel-Varianten |
Die Platinen-Varianten sind für verschiedene Lichtwechsel-Möglichkeiten ausgelegt. Dabei wird zwischen drei wesentlichen Ausführungen unterschieden.
Lichtwechsel - Standard
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität beibehalten.
Lichtwechsel - Erweitert
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität so abgeändert, dass einige Lichtbilder einzeln schaltbar werden - je nach Decoder bzw. Original-Decoder werden ggf. zusätzliche Platinen zur Funktionserweiterung benötigt. - LBP-xxx-[S]-R mit Stirnlicht und schaltbarem Rücklicht
- LBP-xxx-[SR]-F mit Stirnlicht/Rücklicht und schaltbarem Fernlicht
Es wird ein freier, verstärkter AUX-Schaltausgang am Decoder benötigt. - LBP-xxx-[S]-RF mit Stirnlicht + schaltbarem Rücklicht und Fernlicht.
Es werden zwei freie, verstärkte AUX-Schaltausgänge am Decoder benötigt.
Lichtwechsel - Spezial / Wendezug
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität so abgeändert, dass alle Lichtbilder einzeln schaltbar werden können - je nach Decoder bzw. Original-Decoder werden ggf. zusätzliche Platinen zur Funktionserweiterung benötigt. - LBP-xxx-SRF (für Wendezug-Betrieb)
mit getrennt schaltbarem Stirnlicht, Rücklicht und Fernlicht.
Es werden drei freie, verstärkte AUX-Schaltausgänge am Decoder benötigt.
Mit dieser Variante können auch alle anderen Möglichkeiten nachabgebildet werden, was ggf. aber zu erhöhtem Verkabelungsaufwand führt.
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Hinweis/e |
Für den Einbau muss das Gehäuse innen im Bereich der roten Lichtleiter etwas ausgefräst werden.
Für die Schlußlampen müssen Löcher (1,2 mm) an der dafür bereits werksseitig angedeutete Position gebohrt werden.
Der originale Lichtleiter entfällt. Es müssen neue Lichtleiter- werden mitgeliefert - eingesetzt werden.
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LBP-DHG-700 |  Die DHG-700 ist die neuer Variante(Epochen V +) dieser Lokomotiven. Man kann sie gut an der kantigeren Gehäuseform erkennen.
Auch sie wurde bereits in sehr vielen Varianten hergestellt und erfreut großer Beliebtheit, nicht zuletzt auch, weil sie als ideale Einsteiger-/ Startpackungs-Lokomotive recht günstig ist.
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Abbildung/-en beispielhaft |
ergänzende Produkte: |
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Info
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Die Platine ermöglicht den Umbau der Märklin-/Trix-Lokomotiven der Serie DHG-700 auf LED-Beleuchtung mit
- Stirnlicht - warm-weiß
- Schlusslicht - rot
- Fernlicht - warm-weiß, unten aufhellend
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Umbau-Beispiele
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Hier finden sie einige Links zu Umbau-Beschreibungen, bei denen diese Platinen verwendet wurden. |
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Beispiel 1 |
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Beispiel 2 |
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Beispiel 3 |
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Beispiel 4 |
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Platine
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Bitte beachten sie unbedingt die Angaben zu den Lichtwechsel-Varianten. |
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Platinen
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Leider kann ich den Web-Shop noch nicht in Betrieb nehmen. Senden sie mir bitte bis auf Weiteres einfach eine eMail.
Bitte senden sie mir eine eMail und geben sie bitte die genaue Varianten-Bezeichnung an. |
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Lichtwechsel-Varianten
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Die Platinen-Varianten sind für verschiedene Lichtwechsel-Möglichkeiten ausgelegt. Dabei wird zwischen drei wesentlichen Ausführungen unterschieden.
Lichtwechsel - Standard
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität beibehalten.
Lichtwechsel - Erweitert
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität so abgeändert, dass einige Lichtbilder einzeln schaltbar werden - je nach Decoder bzw. Original-Decoder werden ggf. zusätzliche Platinen zur Funktionserweiterung benötigt. - LBP-xxx-[S]-R mit Stirnlicht und schaltbarem Rücklicht
- LBP-xxx-[SR]-F mit Stirnlicht/Rücklicht und schaltbarem Fernlicht
Es wird ein freier, verstärkter AUX-Schaltausgang am Decoder benötigt. - LBP-xxx-[S]-RF mit Stirnlicht + schaltbarem Rücklicht und Fernlicht.
Es werden zwei freie, verstärkte AUX-Schaltausgänge am Decoder benötigt.
Lichtwechsel - Spezial / Wendezug
Bei dieser Lichtwechsel-Steuerung wird die werkseitige Funktionalität so abgeändert, dass alle Lichtbilder einzeln schaltbar werden können - je nach Decoder bzw. Original-Decoder werden ggf. zusätzliche Platinen zur Funktionserweiterung benötigt. - LBP-xxx-SRF (für Wendezug-Betrieb)
mit getrennt schaltbarem Stirnlicht, Rücklicht und Fernlicht.
Es werden drei freie, verstärkte AUX-Schaltausgänge am Decoder benötigt.
Mit dieser Variante können auch alle anderen Möglichkeiten nachabgebildet werden, was ggf. aber zu erhöhtem Verkabelungsaufwand führt.
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Hinweis/e
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Für den Einbau muss das Gehäuse innen im Bereich der roten Lichtleiter etwas ausgefräst werden.
Für die Schlußlampen müssen Löcher (1,2 mm) an der dafür bereits werksseitig angedeutete Position gebohrt werden.
Der originale Lichtleiter entfällt. Es müssen neue Lichtleiter - werden mitgeliefert -
- A-Licht-weiß -> D=1,3 mm
- Schlusslicht-rot -> D=1 mm
eingesetzt werden.
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Kabel | LED-STORE Waldheim
Anfang 2013 fiel mir auf ebay ein Anbieter auf, der sehr dünne Litzen (d=0,04 mm2/ D=0,5 mm2) - speziell zur Modell-Verdrahtung - in verschiedenen Farben und Ausführungen (Einfach-/ Doppel-Litze) anbietet. Erste Tests der Kabel verliefen sehr erfolgreich, so das ich nunmehr meine gesamten Kabel dort beziehe. Hier geht es zum ebay-shop des Anbieters und hier direkt zu den Kabeln.
Der Anbieter betreibt unter www.led-store.de auch einen eigenen Web-Shop - dort sind die Preise noch etwas günstiger.
Zu den Litzen im dortigen Shop.
LED-Baron (ebay)
Auf eBay bietet LEDBaron eine große Anzahl verschiedenfarbiger, dünner Litzen mit Außendurchmesser: 0,5mm und einem Kupferquerschnitt: 0,04mm² an. Ein großer Vorteil besteht darin, dass man auch größer Mengen zu deutlich reduzierten Preisen bekommen kann.
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Für die Verdrahtung ist es wichtig, möglichst dünnes Kabel zu verwenden. Es sollte aber auch eine gute Festigkeit der Isolierung aufweisen.
Ich habe mit den Litzen von "Modellbau Schönwitz" gute Erfahrungen gemacht und verwende verschiedenfarbige Litzen mit einem Querschnitt von 0,05 mm2. Die sind sehr flexibel und lassen sich gut handhaben. Hier geht es zur Kabel-Übersicht bei Schönwitz
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© by Modellbau Schönwitz |
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Kleber, Schrumpfschlauch, etc. | Da im Verlauf der Arbeiten immer etwas zu fixieren ist, ist ein reversibler Kleber, also einer, der im Bedarfsfall wieder entfernbar ist, recht hilfreich ... mehr
- Schrumpfschlauch (verschiedene Größen & Farben)
Tip: Zum Isolieren und Verlegen von Anschlußleitungen ist es ratsam auch etwas Schrumpf- oder ISO-Schlauch (d=1...2 mm) einzusetzen. Dieser verringert dann beim Schrumpfen den Durchmesser meist um ca. die Hälfte.
Auf ebay gibt es dazu haufenweise Angebote. Einfach mal in die Suche dort "Schrumpfschlauch" eingeben und los geht's. Ggf. dann sie Suche noch weiter verfeinern.
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Werkzeuge | Alle hier gezeigten Abbildungen sind nur beispielhaft.
- Löt-/Entlötwerkzeuge
wie sie im Elektronik-Fachhandel erhältlich sind.
- Lötstation
Diese sollte dafür ausgelegt sein, auch feine SMD-Bauteiule löten zu können. Es gibt eine Vielzahl von passenden Modellen. Für teils recht kleines Geld, bekommt man schon brauchbare Geräte, auch mit guter Qualität, aus FernOst. Wichtig ist, dass er
- nicht zu klobig in den Hand liegt, - austauschbare Spitzen hat - die Spitzen bezahlbar sind - eine Temperatureinstellung und -regelung besitzt - Temperaturreduzierung in Arbeitspausen. Diese verbessert auch die Lebensdauer der Lötspitzen und spart Energie.
Lötzinn
Dieses sollte für SMD-Lötungen fein genug sein. Ich verwende welches mit 0,5 mm Stärke.
- Lötspitzen-Reiniger
Beim Löten ist es kaum vermeidbar, dass die Lötspitze in Arbeitspausen verzundert und beim späteren Einsatz das Lötzinn nicht mehr schmiltzt bzw. auch die Wärmeübertragung zum Bauteil nicht mehr funktioniert. Als ideal hat sich eine Reinigungswolle in einer halbseitig geöffneten Dose herausgestellt
Entlötgerät
Dazu eignet sich eine Hand-Entlötpumpe.
Pinzette
Um SMD-Bauteile zu setzen, ist es unabdingbar, eine Pinzette zu verwenden. Besonders geeignt sind welche, die eine gebogende Spitze aufweisen.
- Bohrmaschine
Für viele kleine Bohrarbeiten ist es eigentlich unerlässig eine Kleinbohrmaschine (verschiedene Hersteller: z.B. Dremel, etc.) zur Verfügung zu haben. Der nebenstehend gezeigte "Dremel" sei hier nur beispielhaft gezeigt
- Bohrkloben
Es ist oft unerlässlich auch von Hand bohren zu können.
Mit dessen Hilfe kann man Bohrungen von Hand, vornehmlich in Kunststoffen oder ähnl. weichen Werkstoffen anfertigen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (mit Spannzangen, Minibohrfutter, etc.) von ebenso verscheidenen Herstellern (Fohrmann Werkzeuge, eBay, etc.) Ich persönlich setzte die abgebildete Ausführung ein..
- Bohrer
Es sollten HSS-Bohrer von 0.3 - 2.5 mm und 3, 3.2, 4, 5, 6 mm verfügbar sein.
Oft gibt es diese als Sets bei verschiedenen Anbietern zu kaufen.
- Trennscheibe
Für kleinere Trennarbeiten, ist es oft hilfreich mit einer kleinen Trennscheibe, die man in den Dremel spannen kann, zu arbeiten. In der Diamantausführung sind diese sogar sehr hilfreich.
- Vielfach-Messinstrument
Zur Durchführung verschiedener Messaufgaben, sollte ein Multimeter vorhanden sein. Die meisten Geräte besitzen verschiedene Messbereiche für Strom(AC/DC), Spannung (AC/DC), Widerstand, Diodentest, etc. Die aufgeführten Bereiche sollten allerding schon vorhanden sein.
Das braucht sonst nichts großartigens zu sein. Ausreichende Geräte gibt es bereits für kleines Geld (~20 €) im Elektronik-Fachhandel.
- Lupenlampe
Für filigranes Arbeiten kommt es neben geeigneter Fingerfertigkeit auch auf "Gutes Sehen" an. Dazu ist eine Lupenlampe sehr hilfreich. Dabei sollte aber eine gewählt werden, die einen "Einblick von Oben" gewährleistet und die beleuchtet ist. Durch den Durchlick von Oben hat man beim Arbeiten beide Hände frei, was manchmal von entscheidender Bedeutung ist.
Der Markt hält dazu eine fast unüberschaubare Vielfalt bereit..
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Der Umbau
Gehäuseabnahme
Um an die "Innereien" heranzukommen, muss natürlich zunächst einmal das Gehäuse abgenommen werden.
- Bei den alten Versionen löst man dazu die Schraube "im Dach".
- Bei den neuen Versionen wird das Gehäuse in der Mitte einfach aufgespreitzt und kann dann abgehoben werden.
Wenn sie sich nicht sicher sind, schauen sie bitte in der Gebrauchsanweisung der Lokomotive genau nach.
Gehäuse-Anpassungen
Für den späteren Einbau der neuen Platinen müssen ggf. kleinere Anpassungen am Gehäuse vorgenommen werden. Ausbau der vorhandenen Lichtleitereinsätze
Dazu werden die kompletten Lichtleiter aus dem Gehäuse vorsicht von Innen soweit gelockert, dass sie komplett entnommen werden können. Sie werden nicht mehr weiter verwendet.
Durchbohren der Öffnungen für das Schlusslicht
Damit später das Schlusslicht auch nach Außen dringen kann, müssen kleine Öffnungen in die bereits werkseitig vorgeprägten kleinen Leuchtauslässe - oberhalb der Lichtaustrittsöffnung für das Stirnlicht - gebohrt werden. Das geht im Kunststoffgehäuse relaitiv problemlos.
Man muss hier aber unbedingt von Hand bohren, da beim Bohren mit der Maschine sich durch den schnell drehenden Bohrer der Kunststoff meist stark erwärmt und somit die Gefahr besteht, das die Bohrung verläuft und damit die Öffnung nicht mehr zentrisch ist und das Bohrloch ggf. zu groß wird. Diese Probleme lassen sich mit einer Handbohrung vermeiden - man benötigt dazu allerdings einen Bohrkloben.
Es ist zusätzlich ratsam in mehreren Stufen zu bohren, z.B. (0,8 1,0 1,1 und ggf. 1,2 mm). Mit jeder größeren Bohrung kann man dann nochmals etwas nachzentrieren, um schlussletztendlich ein optimales Ergebnis zu erhalten.
Ausfräsungen im Inneren
Um die Platinen später tief genug einsetzen zu können, muss der Platz in den Ecken um die Bohrung der Schlussleuchten etwas erweitert/befräst werden. Ich verwende dazu einen Bohrfräser und einen Dremel.
Auch dabei muss aber aber vorsichtig arbeiten, damit man das Gehäuse nach Außen hin nicht beschädigt.
Am besten hält man das Gehäuse so, das man mit einem Finger unterhalb der Stelle, wo gefräst werden muss, leicht gegen hält.
Das hat den Vorteil, dass man es rechtzeitig spürt, wenn sich der Fräser nähert.
Einsetzen der neuen Lichtleiter
Jetzt müssen nun noch neue Lichtleiter eingesetzt werden. 
Dazu werden aus dem mitgelieferten Lichtleitermaterial mit einem Cuttermesser/Skalpell passende kleine weisse und rote Lichtleiterstücke abgeschnitten. Die Länge sollte dabei 3-5 mm nicht überschreiten.
Die Lichtleiter werden dann vorsichtig mit wenig Flex-Kleber in den Öffnungen fixiert. Dazu vorher etwas Kleber mit einer feinen Nadelspitze im Inneren der Bohrung einbringen.
Bitte keinen Sekundenkleber verwenden, da dieser zu späteren Ausblühungen neigt.
Verwenden sie am Besten den oben angegebenen "Schmucksteinkleber" oder etwas "Pritt".
Einbau der Platinen
Hier muss besonders genau gearbeitet werden, damit hinterher ein gutes Ergebnis erreicht wird.
Anpassen der Platinen
Diese sind zwar weitgehend passgenau, aber durch die Handanfertigung kann es aufgrund von Toleranzen bei den Platinenabmessungen bzw. LED-Positionen zu kleineren Abweichungen kommen.
Einbau der Abschirmungen
Da die roten SMD-LEDs extrem dicht zu den weissen verbaut werden müssen, kommt es ohne geeignete Abschirmungen zu seitlichem Übertritt von rotem Licht in den weissen Lichtleiter und damit zu Überstrahleffekten, die nicht gewünscht sind.
Zur Abschirmung werden die roten LEDs mit dünnen, ca. 1 mm hohen Abschnitten aus Schrumpfschlauch-Ringen(D=2 mm), die um die LEDs herum geklebt werden.
Da nun der seitliche Lichtaustritt verhindert wird, kommt es zu einer sauberen Trennung der Beleuchtungen in den benachbarten Lichtleitern. (siehe Bilder weiter unten).
Vorbereiten der Kabel
Damit die Kabel beim Einsetzen der Platine nicht stören, werden diese mit dem Klebstoff so auf der Platine fixiert, dass sie über die obere schräge Kante verlaufen.
Dabei werden sie - wie im Bild zu sehen schön parallel ausgerichtet und nebeneinander geführt. So tragen sie nicht zusätzlich auf.
Es gibt je nach Variante verschiedene Anschlusskabel für
- Spitzenlicht vorwärts (gr),
- Spitzenlicht rückrwärts (ge),
- Spannungsversorgung (or),
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- Freigabe Rücklicht (rt)
- Freigabe Stirnlicht (sw)
- Freigabe Fernlicht (ws)
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Die Kabel sind mit Hilfe kleiner Schrumpfschlauchabschnitte in einen vorderen und hinteren Strang zu bündeln.
Einsetzen der Platinen


Die Platinen werden nun eingesetzt und so positioniert, dass die LEDs möglichst direkt in der Lichtleiteröffnung zu sitzen kommen.
Am besten verbindet man die Anschlußdrähte zuvor mit einer Batterie(9V)/Spannungsquelle um zu sehen, dass der Lichtaustritt auch genau aus den richtigen Lichtleiteröffnungen erfolgt.
Hat man die richtige Position gefunden, kann die Platine mit etwas Flex-Kleber fixiert werden.
Ich verwende den Flexkleber, weil er immer die Möglichkeit bietet, dass man alles wieder korrigieren kann - bis hin zu totalen "Abriss". Sekundenkleber ist dazu kaum geeignet.
Die Verkabelung
Lichtwechserl - Standard
In diesem Fall wird das Stirn- und das Schlusslicht für jede Fahrtrichtung - wie im Bild - zusammengeschaltet.
Dabei sind die LEDs an den Decoder angeschlossen, dass die Beleuchtung dann beidseitig über die Funktion-Taste (F0) ein und ausgeschaltet wird.
Außerdem brennt dabei dann immer in Fahrtrichtung vorne das Stirnlicht (A-Licht) und hinten das Schlusslicht.
Lichtwechserl - Erweitert
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Wenn der Decoder zwei verfügbare, "verstärkte", richtungsabhängig arbeitende Ausgänge besitzt, kann man auch besondere "Lichtspiele" für:- Wendezugbeleuchtung
- Schlusslichtabschaltung,
- Rangierlicht
einbauen. |
Mögliche Beleuchtungen:
Lok mit angehängten Wagen
Lok mit angehängten Wagen |
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-> |
F0 schaltet das Spitzenlicht an Führerstand 1 ein.Das Licht an der Führerstand 2 (Wagenseite) ist dunkel. Am Zugende leuchtet das Schlusslicht [ein/zwei] Rot. |
Lok ohne angehängte Wagen
(Solofahrt) |
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-> |
F0[LV] schaltet das Spitzenlicht an Führerstand 1 ein. F1(v) zusätzlich, schaltet das Schlusslicht an Führerstand 2 ein. |
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<- |
F0[LR] schaltet das Spitzenlicht Führerstand 2 ein. F2(r) zusätzlich, schaltet das Schlusslicht an Führerstand 1 ein. |
Wendezugbetrieb |
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-> |
Lok zieht ...... die Wagen F0[LV] ein |
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<- |
Lok schiebt ... die Wagen F0[LR] aus, F2(r) Ein |
Rangierfahrt |
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<-> |
Rangiergang [RG] Ein F0[LV+LR]... im Decoder richtungsunabhängig gemappt. vorwärts: |
Fazit
Durch diese Umbaumaßnahme wird die Beleuchtung und Funktionalität der Lokomotive stark verbessert.
Ab sofort macht also das Spielen durch die neuen Funktionen noch mehr Spaß und die Führerstandsbeleuchtung zeigt dem Lokführer wo es lang geht beim Bedienen der Lok.
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- Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 11. Juni 2015 22:52