Die neue BR 211/212 wird von Märklin/Trix in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten - mit und ohne Sound/TELEX - angeboten. Leider werden aber nicht Modelle mit allen Varainten angeboten, so dass bei dem einen oder anderen Modellbahner der Gedanke aufkommt, sieine Lok ein wenig aufzurüsten.
Gerade der ggf. fehlenden TELEX-Kupplung wird oft nachgetrauert. Da deren nachträglicher Einbau aber prinzipiell möglich ist, möchte ich mit diesem Beitrag aufzeigen, was man machen muss und was zu beachten ist.
Ein paar Überlegungen vorweg
Decoderträger
Die Loks ohne werksseitige TELEX-Kupplung, werden mit einer Decoderträger-Platine ausgeliefert, die keine besondere Steuerung für den Betrieb einer TELEX-Kupplung enthält. Neben der 21-pol. mtc-Steckleiste befinden sich darauf nur noch die Bauteile der spezielle Lichtsteuerung und die notwendigen Anschluß-PADs.
Platine
 | Decoderträger-Platine für Diesellok der BR 211/212 (Bj. ab 2012) ohne werkseitige TELEX-Kupplung |
Verwendung der Funktionsausgänge (AUXn)
Untersucht man die Schnittstelle bezüglich der Verwendung der Funktionsausgänge, dann wird klar, dass die Ausgänge AUX3 und AUX4 nicht verwendet werden. Sie werden allerdings direkt von der SSt auf einzelne Löt-PADs geführt. Das ist also schon mal sehr gut.
Decoder-Platinen
Als Decoder werden werkseitig - je nach Ausführung - verschiedene Varianten der märklin-eigenen Varianten eingesetzt.
Wer diese nicht einsetzen will, bekommt (z.B. Bei ESU) aber das Problem, dass dann ggf. die benötigten AUX3/4 Ausgänge unverstärkt sind und erst mit einer Verstärkerstufe nachgerüstet werden müssen.
Standard-Decoder(mfx) | Ansicht Schnittstelle/n | mtc-Schnittstelle Die Platine ist mit einer 2x11-pol. (22) Lochreihe ausgestattet, auf der oben eine passende Steckbuchse aufgelötet ist. Durch die darunter liegenden Lochreihen besteht die Möglichkeit, die Platine auf einer passenden Steckleiste "durchzustecken". | Diese Montageform ist bei Märklin/Trix die Standard-Variante. Meine Dokumentation der Schnittstelle gibt es hier: | Die Schnittstelle wird mitterweile auch von anderen Herstellern wie ESU/Brawa/Hobbytrade/Zimo und Liliput angeboten. Hier ist jedoch Obacht geboten, da diese die Decodermontage teilweise um 180° gedreht - also mit der Buchsenleiste nach unten - machen. Das hat den Vorteil, dann oft noch weitere Bauteile unterhalb des Decoders platziert werden können. | | Kabel-Schnittstelle Der Decoder verfügt auf der Unterseite über verschiedene LötPADs für die Verwendung als Decoder für eine 8-polige nach der NEM658-Norm. Die dort anzulötenden Kabel können direkt mit dem passenden Schnittstellenstec Schnittstellenstecker verbunden werden. SUSI-Schnittstelle Diese Schnittstelle ist bereits im Grund-Design der 21-pol. mtc-Schnittstelle enthalten. Sie heisst dort allerdings noch ZugBus, stellt aber funktional genau das dar, was mittlerweile als SUSI-Schnittstelle bezeichnet wird. Diese serielle Datenschnittstelle wurde ursprünglich von der Firma Dietz entwicket und konzipiert. - ZugBus
Diese Schnittstelle ist integraler Bestandteil der mtc-Schnittstelle. Über zwei PINs werden die Signale: clk = Takt und data = Daten bereitgestellt. Die sonst noch benötigten Potentiale VCC und GND sind nur über weitere mtc-pins verfügbar. Diese Schnittstelle ist praktisch nur sinnvoll über die mtc-Schnittstelle nutzbar. Ein Anschluss ext. SUSI-Komponenten (Soundmodule, Aux-Expander, etc.) ist zwar möglich, aber schwierig verdrahtbar. - SUSI-Schnittstelle
Diese vereint alle benötigten Signale VCC, clk, data, GND zusammen. Für den Anschluß von ext. SUSI-Modulen (Soundmodul, AUX-Expander, etc.) werden die Signale auf vier LötPADs herausgeführt. Dort kann man mit einfachen Drähten dann die Module anschließen. | | Merkmale | Merkmal: | Ausführung | Bemerkung | Material: | Epoxyd-Glasharzgewebe | | Grund-Format: | rechteckig | | Abmessungen: | Dicke: 1,0mm, Länge: 23mm, Breite: 15,5mm | | Lötstopplack: | hellgrün | | Bestückung: | beidseitig | | Leiterbahnführung: | beidseitig mit Durchkontaktierungen | | Mult-Layer / Anzahl: | ja / mind. 1 | | PAD-Anschüsse: | 8 PADs für Kabel-Schnittstelle, 4 PADs für SUSI-Schnittstelle | Details siehe Anschlüsse | Aufkleber: | - / - | | Aufdrucke: | - ? - | | Ersatzteilnummer: | - / - | | | | Anschlüsse ext. Ausgänge | ext. Decoder-Ausgänge - vollbeschaltet | | Motor | physikalische Funktionsausgänge | Ausgang | AUX0 | AUX1 | AUX2 | AUX3 | AUX4 | rückwärts | vorwärts |  |  |  |  |  |  |  |  |  | Typ | bidirectional | OC | OC | OC | OC | Schaltverhalten im aktiven Zustand OC = open collector .... schaltet gegen Elektronik-Masse | | | techn. Daten | Technische Daten mLD - Maße (L x B x H) 23 x 15,5 x 6,2 mm
- Dauerlast am Motorausgang ≤ 1,1 A
- Belastung der Lichtausgänge ≤ 250 mA
- Belastung AUX 1 – AUX 4 je ≤ 250 mA
- Belastung AUX + Licht (Summe) ≤ 300 mA
- Belastung Motor bzw. AUX 5/6 ≤ 1,1 A
- Max. Ges.-Belastung (Summe) ≤ 1,6 A
- Max. Spannung ≤ 40 V
- Kurzschluss und Überlastschutz an den Ausgängen Licht vorne (LV), Licht hinten (LH), AUX 1 – AUX 24 und an den Motorausgängen.
Quelle: Diese Angaben wurden den Anleitungen für die mLD-Update-Decoder entnommen. Die werkseitig verbauten Decoder werden diesen Spezifikationen wohl auch weitgehend entsprechen.
| | Hinweis/e | Diese Decoder haben - entgegen der ursprünglichen Definition der 21-pol. mtc-Schnittstelle - nun "verstärkte" Ausgänge auch an AUX3/-4. Das kann beim Einsatz in älteren mfx-Loks von Märklin zu Problemen führen, da diese Ausgänge dort teilweise durch zusätzliche, eigene Elektronik auf der Decoderträger-Platine verstärkt werden. | | | | |
Vollsound-Decoder (mfx) | Dieser Decoder entspricht vom Hardware-Aufbau den mSD-Decodern. Software-technisch [Firmware] ist er aber - im Gegensatz zum mSD - o h n e das DCC-Protokoll ausgestattet und die Sounds sind n i c h t updatebar. | |
Vollsound-Decoder (mfx(+)) | Märklin mfx-Sound-Decoder | Var 2 / mit weißem Lötstoplack | Basis: Eigenentwicklung | 


 | | | Platinenaufdruck: xxxxxxxxxx | | | |
Zusammenfassung
Durch die freien Ausgänge AUX3/4 steht deren weiterer Verwendung nichts entgegen. Die Lötarbeiten auf der Hautplatine halten sich durch die vorhanden, eigenen Anschluss-PADs auch in Grenzen. Man kann sich sogar entscheiden, ob man die TELEX-Kupplungen beide über eine Funktion oder getrennt über je eine eigenen Funktion steuern möchte.
Ich persönlich würde die gemeinsame Steuerung bevorzugen. So könnte man dann mit dem zweiten Ausgang noch eine Führerstandsebeleuchtung steuern.
Der Umbau
Bevor wir uns aber an den Umbau machen, müssen wir noch ein paar weitere Dinge klären. Es geht dabei um das Thema: "Schutz der TELEX-Kupplungen". Das ist wichtig, weil die Kupplungen nicht für Dauerbetrieb ausgelegt sind und dann, wenn man vergisst die aktivierte Funktion zurückzunehmen, eine zu starke Wäremeentwicklung dazu führt, dass die Kupplungen zerstört werden können.
Kupplungsschutz
Es gibt dafür verschiedene Lösungsansätze die alle ihre Berechtigung haben.
Software-Schutz
Dabei programmiert man den AUX-Ausgang so, dass dieser sich - nach einer vorgewählten Zeit (z.B. 3 Sek.) - selbstständig deaktiviert. Die Kupplung wird dabei während der aktiven Phase mit 100% angesteuert und nach den 3 Sek. automatisch wieder abgeschaltet.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Kupplung nach einer bestimmten Zeit mit geringerem Strom weiter betrieben wird.
Modere Decoder besitzen heute die Möglichkeit, solche Kupplungen über eigene CVs bzw. Funktionen direkt zu konfigurieren. Bitte informieren sie sich um die jeweiligen Möglichkeiten des von ihnen gewählten Deocoders in der Decoderdokumentation.
Bei Märklin gibt es z.B. dazu die Möglichkeit, für den gewählten AUX-Ausgang die Funktion "Soft-TELEX" zu verwenden.
Bei allen Lösungen muss der Benutzer in der Lage sein, die Decoder-Programmierung ggf. selbst durchzuführen, was die Existenz eines dazu geeigneten Proghrammierwerkzeuges voraussetzt.
Hardware-Schutz
Hier übernimmt eine kleine Zusatzelektronik den Schutz. Dabei wird der anfänglich hohe Strom (100%) nach einer kurzen Zeit soweit reduziert, dass keine unzulässige Überhitzung stattfindet. Die Kupplung bleibt dabei so lange wieterhin aktiv, bis dass sie durch den Benutzer an der Zentrale abgeschaltet wird.
Diese Lösung funktioniert immer und bedarf keine weiteren, besonderen Decoder-Programmierungen.
Benötigte Materialien
LP-05 - Telex-Schutzschaltung | | Abbildung/-en beispielhaft | ergänzende Produkte: | | | Info | Die Platine ermöglich den Schutz von TELEX-Kupplungen, damit diese beim Dauerbetrieb nicht durch Überhitzung "sterben". - Sie wird verwendet bei neuen Telex-Kupplungen der Firmen Märklin, Roco, Krois, die mit einer NEM- Schacht-Aufnahme versehen sind.
| Umbau-Beispiele | Hier finden sie einige Links zu Umbau-Beschreibungen, bei denen diese Platinen verwendet wurden. | | Beispiel 1 | | | Beispiel 2 | | | Beispiel 3 | | | Beispiel 4 | | Platine | Leider kann ich den Web-Shop noch nicht in Betrieb nehmen. Senden sie mir bitte bis auf Weiteres einfach eine eMail.
Bitte senden sie mir eine eMail | | | |
TELEX-Kupplungen | Für das ferngestuerte Rangieren/Abkuppeln erhält die Lokomotive sogn. TELEX-Kupplungen, die Märklin seit einigen Jahren auch selbst in die Loks einbaut. Diese sind auch als Ersatzteil unter der ET-#: 117993 zu bekommen. Diese Kupplung wird im NEM-Schacht montiert und da unsere Lokomotive einen NEM-Schacht hat ist ihre Montage kein wirkliches Problem.   Für den Betrieb ist zu beachten, dass die Kupplungen nicht dauerstromfest sind, da sie sich dabei sehr stark erwärmen und die Gefahr besteht, dass sie durch Überhitzung zerstört werden. Es gibt Decoder, die bereits eine speziell dafür ausgelegte Ansteuerung bieten. Wenn der Decoder diese Möglichkeit zur autom. Stromreduzierung nicht hat, dann kann man eine elektronische Steuerschaltung verwenden, die das auch erledigt. Dazu kann man entweder meine LP-05 verwenden oder ggf. ist die Schaltung auch bereits in die zu verwendende Platine integriert. | |
Werkzeuge und Materialien | Kabel | LED-STORE Waldheim Anfang 2013 fiel mir auf ebay ein Anbieter auf, der sehr dünne Litzen (d=0,04 mm2/ D=0,5 mm2) - speziell zur Modell-Verdrahtung - in verschiedenen Farben und Ausführungen (Einfach-/ Doppel-Litze) anbietet. Erste Tests der Kabel verliefen sehr erfolgreich, so das ich nunmehr meine gesamten Kabel dort beziehe. Hier geht es zum ebay-shop des Anbieters und hier direkt zu den Kabeln. Der Anbieter betreibt unter www.led-store.de auch einen eigenen Web-Shop - dort sind die Preise noch etwas günstiger.
Zu den Litzen im dortigen Shop. LED-Baron (ebay) Auf eBay bietet LEDBaron eine große Anzahl verschiedenfarbiger, dünner Litzen mit Außendurchmesser: 0,5mm und einem Kupferquerschnitt: 0,04mm² an. Ein großer Vorteil besteht darin, dass man auch größer Mengen zu deutlich reduzierten Preisen bekommen kann. | | Kleber, Schrumpfschlauch | Da im Verlauf der Arbeiten immer etwas zu fixieren ist, ist ein reversibler Kleber, also einer, der im Bedarfsfall wieder entfernbar ist, recht hilfreich ... mehr
- Schrumpfschlauch (verschiedene Größen & Farben)
Tip: Zum Isolieren und Verlegen von Anschlußleitungen ist es ratsam auch etwas Schrumpf- oder ISO-Schlauch (d=1...2 mm) einzusetzen. Dieser verringert dann beim Schrumpfen den Durchmesser meist um ca. die Hälfte. Auf ebay gibt es dazu haufenweise Angebote. Einfach mal in die Suche dort "Schrumpfschlauch" eingeben und los geht's. Ggf. dann sie Suche noch weiter verfeinern. | | Werkzeug(e) | Alle hier gezeigten Abbildungen sind nur beispielhaft. - Löt-/Entlötwerkzeuge
wie sie im Elektronik-Fachhandel erhältlich sind. - Lötstation
Diese sollte dafür ausgelegt sein, auch feine SMD-Bauteiule löten zu können. Es gibt eine Vielzahl von passenden Modellen. Für teils recht kleines Geld, bekommt man schon brauchbare Geräte, auch mit guter Qualität, aus FernOst. Wichtig ist, dass er - nicht zu klobig in den Hand liegt, - austauschbare Spitzen hat - die Spitzen bezahlbar sind - eine Temperatureinstellung und -regelung besitzt - Temperaturreduzierung in Arbeitspausen. Diese verbessert auch die Lebensdauer der Lötspitzen und spart Energie.
Lötzinn Dieses sollte für SMD-Lötungen fein genug sein. Ich verwende welches mit 0,5 mm Stärke. - Lötspitzen-Reiniger
Beim Löten ist es kaum vermeidbar, dass die Lötspitze in Arbeitspausen verzundert und beim späteren Einsatz das Lötzinn nicht mehr schmiltzt bzw. auch die Wärmeübertragung zum Bauteil nicht mehr funktioniert. Als ideal hat sich eine Reinigungswolle in einer halbseitig geöffneten Dose herausgestellt Entlötgerät Dazu eignet sich eine Hand-Entlötpumpe. Pinzette Um SMD-Bauteile zu setzen, ist es unabdingbar, eine Pinzette zu verwenden. Besonders geeignt sind welche, die eine gebogende Spitze aufweisen. - Bohrmaschine
Für viele kleine Bohrarbeiten ist es eigentlich unerlässig eine Kleinbohrmaschine (verschiedene Hersteller: z.B. Dremel, etc.) zur Verfügung zu haben. Der nebenstehend gezeigte "Dremel" sei hier nur beispielhaft gezeigt - Bohrkloben
Es ist oft unerlässlich auch von Hand bohren zu können.
Mit dessen Hilfe kann man Bohrungen von Hand, vornehmlich in Kunststoffen oder ähnl. weichen Werkstoffen anfertigen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (mit Spannzangen, Minibohrfutter, etc.) von ebenso verscheidenen Herstellern (Fohrmann Werkzeuge, eBay, etc.) Ich persönlich setzte die abgebildete Ausführung ein.. - Bohrer
Es sollten HSS-Bohrer von 0.3 - 2.5 mm und 3, 3.2, 4, 5, 6 mm verfügbar sein. Oft gibt es diese als Sets bei verschiedenen Anbietern zu kaufen. - Trennscheibe
Für kleinere Trennarbeiten, ist es oft hilfreich mit einer kleinen Trennscheibe, die man in den Dremel spannen kann, zu arbeiten. In der Diamantausführung sind diese sogar sehr hilfreich. - Vielfach-Messinstrument
Zur Durchführung verschiedener Messaufgaben, sollte ein Multimeter vorhanden sein. Die meisten Geräte besitzen verschiedene Messbereiche für Strom(AC/DC), Spannung (AC/DC), Widerstand, Diodentest, etc. Die aufgeführten Bereiche sollten allerding schon vorhanden sein. Das braucht sonst nichts großartigens zu sein. Ausreichende Geräte gibt es bereits für kleines Geld (~20 €) im Elektronik-Fachhandel. - Lupenlampe
Für filigranes Arbeiten kommt es neben geeigneter Fingerfertigkeit auch auf "Gutes Sehen" an. Dazu ist eine Lupenlampe sehr hilfreich. Dabei sollte aber eine gewählt werden, die einen "Einblick von Oben" gewährleistet und die beleuchtet ist. Durch den Durchlick von Oben hat man beim Arbeiten beide Hände frei, was manchmal von entscheidender Bedeutung ist. Der Markt hält dazu eine fast unüberschaubare Vielfalt bereit.. | | | |
Der Einbau und die Verdrahtung
Die Kupplungen
Durch den NEM-Schacht, ist deren Montage ziemlich einfach. Die Standard-Kupplungen werden aus dem Schacht entfernt und die neuen TELEX-Kupplungen werden eingesteckt, dann noch die Anschlußleitungen nach Innen in die Lok führen - das war's dann schon.
Die Kabel müssen dabei aber so geführt werden, dass keine Behinderung der Drehgestellauslenkung erfolgt. Außerdem sollten keine Scheuermöglichkeiten zu Metallteilen bestehen, da es sonst später ggf. zu Kurzschlüssen kommen kann und im schimmsten Fall neben der Zerstörung der Kupplung auch eine Zerstörung des Decoders geben kann.
In der vergrößerten Anschicht ist der Verlauf der Leitungen gut erkennbar.
Die Verdrahtung im Innern
Diese ist abhängig davon, wie die Kupplungen betrieben und mit welchem Schutz sie versehen sein sollen.
Beide Kupplungen auf einem gemeinsamen Funktionsausgang
Diese Lösung bevorzuge ich, weil ich dadurch einen zweiten Ausgang für eine "Führerstandsbeleuchtung" freihalten kann.
Mit Softwareschutz
Dabie können die Kupplungen direkt mit dem Decoderausgang (AUX3) und der Versorgungsspannung VCC [oranges Kabel] verbunden werden.
Dabei werden beide schwarzen Leitungen mit einem Anschlußpunkt für die pos. Versorgungsspannung [+21V] auf dem Decoderträger verbunden. Dei beiden grauen Leitungender Kupplungen werdem mit dem Lötpad für AUX3 verbunden.
Mit Hardwareschutz
Für diesen Anwendungsfall beachten sie bitte die Dokumentation der LP-05.
Jede Kupplungen auf einen eigenen Funktionsausgang
Diese Schaltung benötigt bezgl. der Schutzmaßnahmen das zuvor bereits gesagte, nur eben für jeden Ausgang einzeln, was im Falle des HArdwareschutzes zu 2 benötigen Platine führt.
Die Funktionsbelegung
Bei der Beschaltung des Decoders soll folgender Zusammenhang hergestellt werden:
- F0 schaltet das Stirnlicht beidseitig richtungsgerecht
- F1 schaltet die Führerstandsbeleuchtung
- F4 schaltet die TELEX-Kupplung.
Fazit
Durch diese Umbaumaßnahme wird die Funktionalität der Lokomotive stark verbessert. Ab sofort macht das Rangieren noch mehr Spaß.